Was uns verbindet, was uns trennt. 30 Jahre Deutsche Einheit (Ausschreibung)

1. September 2020
Verbleibende Zeit bis zum Abgabetermin: 16 days

Was uns verbindet, was uns trennt.
30 Jahre Deutsche Einheit


Mit der Anknüpfung an das Jubiläumsjahr „30 Jahre Deutsche Einheit“ lädt die Deutsche Gesellschaft e. V. Student*innen zur Teilnahme am diesjährigen Essaywettbewerb ein, der mittlerweile zum 11. Mal ausgeschrieben wird.

Das Jubiläumsjahr 2020 ist zum einen Anlass, sich aus historischer Sicht – und damit einhergehend aus wirtschaftlicher, juristischer, politischer, internationaler, gesellschaftlicher Perspektive – der Ereignisse anzunehmen, die der Deutschen Einheit vor 30 Jahren vorausgingen. Dazu gehören die ersten freien (und letzten) Volkskammerwahlen, die Gründung der Treuhand, die Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion und der Zwei-plus-Vier-Vertrag. Zum anderen ist die Fragestellung „Was uns verbindet, was uns trennt. 30 Jahre Deutsche Einheit“ nach wie vor relevant. Jubiläen wie dieses geben nicht nur zum Erinnern Anlass, sondern auch zur Auseinandersetzung und zum Austausch darüber, wie es gegenwärtig um den Einigungsprozess bestellt ist und ob die deutsche Gesellschaft mittlerweile „vereint“ oder noch immer „gespalten“ ist.

Wie fällt die Bilanz 30 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung für die gesamtdeutsche Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur aus? Welche Bedeutung hat sie 30 Jahre später europa- und weltweit? Ist der Einheitsprozess in Deutschland gelungen oder verläuft der Riss noch immer zwischen Ost und West? Wie steht die nach 1990 geborene Bevölkerung zur Deutschen Einheit?

Mit diesen Fragestellungen möchte die Deutsche Gesellschaft e. V. Studierende dazu bewegen, sich mit dem Jubiläumsjahr 30 Jahre Deutsche Einheit und den damit einhergehenden Debatten sowie Bilanzierungen zu beschäftigen. Anliegen der Deutschen Gesellschaft e. V. ist es, die jüngere Generation, konkret Studierende aller Fachrichtungen, bundesweit einbinden, um die Auseinandersetzung nicht nur Expert*innen, Akteur*innen oder Zeitzeug*innen zu überlassen.

Eine sechsköpfige Jury (Prof. Dr. Peter Brandt, Prof. Dr. Eckhard Jesse, Hildigund Neubert, Prof. Dr. Beate Neuss, Prof. Dr. Jens Reich, Dr. Roswitha Schieb) wird aus den anonymisierten Beiträgen die drei Preisträger*innen sowie die besten Essays für die Printpublikation auswählen.

Preisgeld:
1. Preis 2.000 Euro
2. Preis 1.000 Euro
3. Preis 500 Euro

Die Preisträger*innen werden im Herbst zur Preisverleihung nach Berlin eingeladen.

Bewerbung